Unsere Einrichtung
Augen auf e.V. Oberlausitz,
Brunnenstr. 3, 02708
Löbau
Bitte ein Lesezeichen setzen auf: www.wecanhelp.de/augenauf
Kennung: 402708001
Kontoinhaber: Augen auf e.V. Oberlausitz
Wir sind Jugendliche und Erwachsene zwischen 15 und 45 Jahren aus der Oberlausitz im Dreiländereck Polen-Deutschland-Tschechien, die es satt hatten, weiterhin allein und jeder mit eigenen Rezepten auf eine seit der Wende 89 beobachteten Situation von zunehmender Resignation, Fremdenfeindlichkeit, rechtsextremistischen Aktivitäten, Freiheits- und Demokratieabbau mit ihren häufig gleichen Antworten zu reagieren oder gleich gar nichts zu tun.
Wir stören uns daran, wenn Probleme verschwiegen oder unter den Teppich gekehrt werden. Uns verbindet keine Programmatik und auch keine religiöse Orientierung - Vielfalt, menschlich sein und aktiv gegen Ungerechtigkeit zu stehen ist unsere Ideologie.
»Demokratie braucht Beteiligung«, wir nehmen diese gern gebrauchte Weisheit deshalb wörtlich. Wir wollen:
¬ mit kulturellen Aktionen wie z. B. Ausstellungen, Festivals, Kino, Theater und generations- und grenzübergreifender politischer Bildungsarbeit ein offenes Netzwerk schaffen, welches die Lebensqualität in unserem Umfeld hebt.
¬ einer selbstgerechten Politikauffassung widersprechen und unsere Mittel der inhaltlichen, politischen und öffentlichen Arbeit als Provokation versus Bequemlichkeit einsetzen.
¬ uns und den Leuten zeigen, wie man gemeinsam Spaß im Leben haben kann, Schranken in den Köpfen einreißen, Kulturen verbinden, Aufklärung betreiben, den Politikern auf die Finger schauen und wo nötig auch drauf klopfen.
¬ den Opfern und Ausgegrenzten helfen und ihnen zeigen, sie sind nicht allein.
¬Fremdenfreundlichkeit und Toleranz leben und mit dieser Zivilcourage zu mehr Sensibilität in der Wahrnehmung dessen, was öffentlich geschieht, beitragen.
¬Netzwerker sein, ein Knoten für Informationen und Dienstleistung, um Menschen und Institutionen miteinander zu verbinden, die sich für friedliche, demokratische und menschenwürdige Verhältnisse engagieren.
Eine Einzelaktion hatten wir im Jahr 2000 geplant, wollten ein Zeichen setzen in einer Region die damals als befreite Zone galt. Nachdem viel Widerstand überwunden war und eine Menge Leute enorm viel geleistet hatten, gab es ein wunderbares Festival auf dem Marktplatz der Stadt Zittau. Es wurde von 40 Begleitveranstaltungen umrahmt, die sich mit den Themen EU, Demokratie, Rassismus und Rechtsextremismus befassten. Die Resonanz war überraschend groß und wir erkannten die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Arbeit.
Wir bauten eine Vereinsstruktur auf, um dauerhaft und intensiv tätig zu sein. Oft machten wir das Unmögliche möglich, gewannen zum Beispiel die Firma LONSDALE als jahrelangen Sponsor für unsere Aktivitäten, führten Veranstaltungen in Orten durch, die von rechtsextremen Kameradschaften dominiert waren, wehrten uns regelmäßig gegen rechte Provokationen und Übergriffe und überwanden viele Hindernisse seitens der örtlichen Politik.
„Augen auf“ ist in vielen Bereichen tätig, neben weiteren Festivals und Ausstellungen, Diskussionsrunden und Theaterstücken, Graffitiaktionen und Gedenkstättenfahrten, besuchen wir regelmäßig mit unserer „Tonwoche“ regionale Clubs mit einer Mischung aus Politik und Konzert, nehmen seit Jahren an der Mondiali Antirazzisti in Italien teil, organisieren antirassistische Fußballturniere mit Spätaussiedlern, Asylbewerbern sowie ausländischen Gästen und beraten Kommunen und Vereine in unserer Region zu Fragen des Rechtsextremismus und des Rassismus.
In all den Jahren hat sich auch vieles verändert. Das Thema Rechtsextremismus steht auf der Tagesordnung, es wird als Problem wahrgenommen und erkannt. Wir haben mittlerweile viele Partner gefunden, uns gute Referenzen erarbeitet und erleichtern uns damit die überwiegend ehrenamtliche Arbeit. Auf der anderen Seite wirkt die Bürokratie immer stärker in unsere Arbeit, es wird schwieriger Finanzierungsmöglichkeiten für unsere Projekte zu finden, die für „Amateure“ händelbar sind und wir sind ständig auf der Suche nach neuen Mitstreitern, da immer mehr Menschen unsere Region verlassen müssen.
Eins aber haben wir gelernt, man darf nicht aufgeben, dass was man einbringen kann ist Zeit, Wille, Kontinuität und Enthusiasmus. Damit lässt sich viel erschaffen, man muss nur immer schön die Augen aufmachen….
www.augenauf.net
Wir stören uns daran, wenn Probleme verschwiegen oder unter den Teppich gekehrt werden. Uns verbindet keine Programmatik und auch keine religiöse Orientierung - Vielfalt, menschlich sein und aktiv gegen Ungerechtigkeit zu stehen ist unsere Ideologie.
»Demokratie braucht Beteiligung«, wir nehmen diese gern gebrauchte Weisheit deshalb wörtlich. Wir wollen:
¬ mit kulturellen Aktionen wie z. B. Ausstellungen, Festivals, Kino, Theater und generations- und grenzübergreifender politischer Bildungsarbeit ein offenes Netzwerk schaffen, welches die Lebensqualität in unserem Umfeld hebt.
¬ einer selbstgerechten Politikauffassung widersprechen und unsere Mittel der inhaltlichen, politischen und öffentlichen Arbeit als Provokation versus Bequemlichkeit einsetzen.
¬ uns und den Leuten zeigen, wie man gemeinsam Spaß im Leben haben kann, Schranken in den Köpfen einreißen, Kulturen verbinden, Aufklärung betreiben, den Politikern auf die Finger schauen und wo nötig auch drauf klopfen.
¬ den Opfern und Ausgegrenzten helfen und ihnen zeigen, sie sind nicht allein.
¬Fremdenfreundlichkeit und Toleranz leben und mit dieser Zivilcourage zu mehr Sensibilität in der Wahrnehmung dessen, was öffentlich geschieht, beitragen.
¬Netzwerker sein, ein Knoten für Informationen und Dienstleistung, um Menschen und Institutionen miteinander zu verbinden, die sich für friedliche, demokratische und menschenwürdige Verhältnisse engagieren.
Eine Einzelaktion hatten wir im Jahr 2000 geplant, wollten ein Zeichen setzen in einer Region die damals als befreite Zone galt. Nachdem viel Widerstand überwunden war und eine Menge Leute enorm viel geleistet hatten, gab es ein wunderbares Festival auf dem Marktplatz der Stadt Zittau. Es wurde von 40 Begleitveranstaltungen umrahmt, die sich mit den Themen EU, Demokratie, Rassismus und Rechtsextremismus befassten. Die Resonanz war überraschend groß und wir erkannten die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Arbeit.
Wir bauten eine Vereinsstruktur auf, um dauerhaft und intensiv tätig zu sein. Oft machten wir das Unmögliche möglich, gewannen zum Beispiel die Firma LONSDALE als jahrelangen Sponsor für unsere Aktivitäten, führten Veranstaltungen in Orten durch, die von rechtsextremen Kameradschaften dominiert waren, wehrten uns regelmäßig gegen rechte Provokationen und Übergriffe und überwanden viele Hindernisse seitens der örtlichen Politik.
„Augen auf“ ist in vielen Bereichen tätig, neben weiteren Festivals und Ausstellungen, Diskussionsrunden und Theaterstücken, Graffitiaktionen und Gedenkstättenfahrten, besuchen wir regelmäßig mit unserer „Tonwoche“ regionale Clubs mit einer Mischung aus Politik und Konzert, nehmen seit Jahren an der Mondiali Antirazzisti in Italien teil, organisieren antirassistische Fußballturniere mit Spätaussiedlern, Asylbewerbern sowie ausländischen Gästen und beraten Kommunen und Vereine in unserer Region zu Fragen des Rechtsextremismus und des Rassismus.
In all den Jahren hat sich auch vieles verändert. Das Thema Rechtsextremismus steht auf der Tagesordnung, es wird als Problem wahrgenommen und erkannt. Wir haben mittlerweile viele Partner gefunden, uns gute Referenzen erarbeitet und erleichtern uns damit die überwiegend ehrenamtliche Arbeit. Auf der anderen Seite wirkt die Bürokratie immer stärker in unsere Arbeit, es wird schwieriger Finanzierungsmöglichkeiten für unsere Projekte zu finden, die für „Amateure“ händelbar sind und wir sind ständig auf der Suche nach neuen Mitstreitern, da immer mehr Menschen unsere Region verlassen müssen.
Eins aber haben wir gelernt, man darf nicht aufgeben, dass was man einbringen kann ist Zeit, Wille, Kontinuität und Enthusiasmus. Damit lässt sich viel erschaffen, man muss nur immer schön die Augen aufmachen….
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